Produktinformation

Produktinformation Stabgitterzaun

Stahlmattenzäune (Gittermattenzäune) sind hochwertige, auf Grund ihrer Feuerverzinkung, lange haltbare Zaunsysteme.

Stabgitterzaunmatten gibt es in unterschiedlichen Ausführungen.

Grundsätzlich haben die Stahlmattenfelder eine Länge von ca. 2.506 mm und sind in den Bauhöhen von 630 mm bis 2.430 mm erhältlich. Die Maschenweite beträgt 50 x 200 mm.

Schwere Ausführung
Der „schwere Stahlmattenzaun“ erreicht eine hohe Stabilität durch 6 mm starke senkrechte Stäbe und zwei 8 mm starke waagerechte Stäbe.

Leichte Ausführung
Der “leichte Stahlmattenzaun“ hat einen 5 mm starken senkrechten Stab und zwei 6 mm starke waagerechte Stäbe.

Beide Ausführungen sind feuerverzinkt und können zusätzlich pulverbeschichtet werden mit den RAL-Farben „moosgrün“ „anthrazit“ „enzianblau“ und „weiß“. Durch die Pulverbeschichtung ist ein noch größerer Rostschutz gewährleistet.

Für verschiedene Höhen / Belastungen sind unterschiedliche Pfostensysteme im Einsatz. Der meistverbaute Pfosten ist der Rechteckpfosten mit den Maßen 60 x 40 mm. Die Zaunfelder werden in spezielle Halter eingehängt und mit nichtrostenden Schrauben und VA-Plättchen verschraubt.

Wer spielt mit verzinkten Karten?

Immer wieder stellt sich die Frage, welches Verzinkungsverfahren bei beschichteten Doppelstabmatten das beste oder sinnvollste ist. Doch worin unterscheiden sich die einzelnen Verfahren eigentlich? Und gibt es auch bei gleichem Verfahren produktionsbedingte Unterschiede?

Der „Qualitätszirkel Doppelstabmatten“, ein Zusammenschluss renommierter Produzenten und Anbieter von Doppelstabmatten, klärt auf und stellt Maßnahmen vor, um den Kunden mehr Transparenz zu bieten.

Gefertigt werden Doppelstabmatten aus kohlenstoffarmen Walzdraht mit feuerverzinkungsgerechter chemischer Zusammensetzung für die Fertigung von Zaungittern. Als Drahtstärken werden im Allgemeinen die Durchmesser 8/6/8 und 6/5/6 angeboten. Und hier enden möglicherweise auch schon die Gemeinsamkeiten von Doppelstabmatten, die sich rein äußerlich sehr ähnlich sehen. Bereits beim Rohmaterial kann es Unterschiede geben: Werden bei der einen Fertigungsmethode zuerst die Drähte zu einer Matte verschweißt und dann der Korrosionsschutz aufgetragen, beginnt man bei einem anderen Verfahren mit dem Korrosionsschutz des Ausgangsmaterials und schweißt erst danach.

Bei der Stückverzinkung nach DIN ISO 1461 werden die Matten aus blankem Material gefertigt. Durch die Stückverzinkung wird bei 450°C eine Legierung mit dem Zink erreicht und somit ein allseitiger Komplettschutz aufgetragen. Ohne Zweifel wird mit 395 g/qm bis 610 g/qm die stärkste Zinkschicht der hier aufgeführten Verfahren aufgetragen. Dies gewährleistet einen sehr hohen Korrosionsschutz, einen kathiodischen Schutz gegen Materialbeschädigungen und somit eine lange Lebensdauer. Allerdings sind Zinkfahnen und -spitzen sowie eine raue, ungleichmäßige Oberfläche möglich.

Bei der Fertigung von Doppelstabmatten aus vorverzinkten Drähten nach EN 10244-2 findet das Schweißen und schneiden der Drähte im korrosionsgeschützten Zustand statt. Hierdurch entstehen bei einer 2030 mm hohen Matte verfahrensbedingt 146 ungeschützte Schnittkanten sowie 1122 korrosionsgefährdete Schweißstellen.
Der Zinkauftrag ist durch die hohe Durchlaufgeschwindigkeit des Drahtes mit 50 bis 70 g/qm entsprechend dünn. Der durch das Schweißen entstehende Zinkstaub hat eine isolierende Wirkung auf den Stromfluss, was die Festigkeit der Schweißpunkte beeinträchtigen kann. Wie beim galvanischen Verzinken entsteht eine glatte und gleichmäßige Oberfläche ohne Zinkfahnen und –spitzen.

PRODUKTGARANTIE

Wir als Verarbeiter und Systemanbieter im Bereich Objektsicherheit und Zutrittskontrolle liefern ausschließlich Doppelstabmatten, die nach dem Schweißen der Matten im Vollbad stückverzinkt werden.

Wir verzichten freiwillig auf die Lieferung von Matten, die aus sendzimir verzinkten Drähten hergestellt werden, weil diese den hohen Erwartungen unserer Kunden im Hinblick auf langlebigen Korrosionsschutz nicht entsprechen.